Svenja Faist, rosa Tasse mit orangenen Punkten, grüne Boho Jacke, grüne Deko

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Mit Herz, Humor und einer großen Portion Kreativität unterstütze ich Selbstständige, Unternehmerinnen und Coaches dabei, ihre Botschaften klar und überzeugend rüberzubringen – ohne schmierige Verkaufsfloskeln: Ehrliche Worte, die wirklich ankommen.

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Über Newsletter verkaufen

Über Newsletter verkaufen: Diese 5 E-Mail-Arten brauchst du dafür

Du schickst jede Woche einen Newsletter raus. Aber die Verkäufe lassen auf sich warten?

Vielleicht liegt es daran, dass du ein Bauchschreiber bist? Jeder Woche schreibst du intuitiv, was dir gerade auf dem Herzen liegt und was im Moment aus dir raus möchte.

Und glaub mir, das ist kein Vorwurf – ich bin selbst ein intuitiver Bauchschreiber! Bis ich gemerkt habe, dass ich eine bessere Balance von Strategie und Spontanität brauche, um über meinen Newsletter zu verkaufen.

Wenn dein Newsletter für dich verkaufen soll, braucht er zumindest ein grobes System. Und dieses System besteht aus genau fünf E-Mail-Arten, die du regelmäßig einsetzen solltest, damit dein Newsletter nicht nur Bespaßung ist, sondern auch Umsatz macht.

Darum geht's in diesem Artikel

DIESER BEITRAG IST AUCH ALS VIDEO VERFÜGBAR:

Warum dein Newsletter gerade keine Kunden bringt (obwohl du regelmäßig schreibst)

Wenn dein Newsletter jede Woche pünktlich in den Postfächern deiner Leser landet und trotzdem nicht verkauft (oder zu wenig verkauft) dann liegt es wahrscheinlich daran, dass du immer nur 2 oder 3 der Newsletter-Arten verschickst, die wir gleich besprechen.

Wenn du über deinen Newsletter verkaufen möchtest, heißt das aber nicht, dass das Ganze hier eine einzige Sales-Show werden muss oder du jede Woche Pitches verschicken sollst. Im Gegenteil.

Vielmehr ist es eine gute Mischung aus allen 5 Newsletter-Arten, die ich dir gleich vorstelle.

Nämlich dann, wenn du immer wieder dieselbe Art von E-Mail schickst.

Stell dir deinen Newsletter wie eine Reise vor. Du holst deine Leser an einem bestimmten Punkt ab, begleitest sie, baust Vertrauen auf, zeigst deine Expertise und führst sie am Ende zu einer Kaufentscheidung.

Aber wenn du jede Woche aufs Neue aus dem Bauch heraus entscheidest, was du schreibst, dann fehlt dieser rote Faden.

Manchmal schreibst du dann drei Wochen hintereinander persönliche Storys. Oder du verkaufst plötzlich, ohne vorher ausreichend Vertrauen aufgebaut zu haben. Oder – und das passiert am häufigsten – du verkaufst gar nicht, weil du immer wieder vergisst, dass dein Newsletter nicht nur Entertainment ist, sondern auch Umsatz bringen soll.

Und deshalb schauen wir jetzt in die 5 E-Mail-Arten rein, die du brauchst, wenn du über deinen Newsletter verkaufen möchtest.

So verkaufst du über deinen Newsletter

Die 5 Newsletter-Arten, mit denen du über Newsletter verkaufst

Jede einzelne dieser 5 Newsletter-Art hat ihre Aufgabe. Und zusammen bereiten sie deinen Leser auf eine Kaufentscheidung vor, ohne dass er sich jemals gedrängt fühlt. Und das führt dazu, dass du über deinen Newsletter verkaufst.

1. Persönliche Einblicke (nicht privat)

Hier ist ein Unterschied, der wichtig ist: persönlich ist nicht gleich privat.

Du musst niemanden wissen lassen, was in deiner Beziehung los ist, wenn du das nicht teilen möchtest. Mache ich zum Beispiel auch nicht, das ist für mich eine ganz klare Grenze. Das ist mein Privatleben und das darf auch privat bleiben.

Persönliche Einblicke bedeuten etwas anderes. Sie bedeuten, dass deine Leser dich als Person kennenlernen können. Deine Gedanken, deine Werte, deine Transformation. Was dich gerade umtreibt. Wofür du stehst. Welches Buch du gerade liest und was dich daran beschäftigt.

Warum ist das wichtig?

Weil Menschen von Menschen kaufen.

Wenn deine Leser dich nicht greifen können, weil du z.B. nur Infos lieferst, aber nie deine Persönlichkeit zeigst, dann kaufen sie irgendwann bei jemand anderem, der das Gleiche anbietet. Weil sie dort Anknüpfungspunkte finden und weil sie sich dort verbunden fühlen.

Teile also regelmäßig, was dich als Person ausmacht. Persönlich. Nicht privat.

2. Storytelling

Storytelling klingt vielleicht erstmal ähnlich wie persönliche Einblicke, aber es gibt einen kleinen feinen Unterschied.

Eine persönliche E-Mail kann auch als Liste funktionieren. „Das sind meine drei Ziele für dieses Jahr.“ Die Leser scannen drüber, haken die Punkte ab, fertig. Und das ist auch mal total okay.

Ein echter Storytelling-Newsletter macht etwas anderes: Er zieht den Leser ab dem ersten Satz in den Text. So, dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen.

Und genau das ist der Trick. Wenn du deine Leser regelmäßig trainierst, deine E-Mails von Anfang bis Ende zu lesen, weil da immer was Gutes drin ist, dann lesen sie später auch deine Sales Mails aufmerksam. Von Anfang bis Ende, weil sie gelernt haben: Lohnt sich!

Gute Storytelling-Newsletter sind einer der stärksten Hebel, um über Newsletter zu verkaufen.

Im kostenfreien Storytelling-Vorlage für Newsletter zeige ich dir an einem Beispiel von mir, wie so ein Storytelling-Newsletter aufgebaut ist.

(inkl. Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit du es selbst bei deinem nächsten Newsletter umsetzen kannst.)

Vorlage für Storytelling Newsletter

3. Erfolgsstorys & Testimonials

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem ich mir selbst immer wieder an die Nase fassen muss. Hüstle …

Denn obwohl ich genau weiß, wie wichtig er ist, vergesse ich es selbst immer wieder:

Erfolgsstorys bauen Vertrauen auf. Denn es geht nicht um dich, sondern um Ergebnisse, die zeigen, was mit dir möglich ist.

Das kann ein Testimonial einer Kundin sein. Es kann aber genauso gut deine eigene Transformation sein. Zeige, was du geschafft hast, wo du gestartet bist, was sich verändert hat.

Besonders wenn du noch relativ am Anfang bist und noch nicht viele Kundenstimmen hast: Nutze deine eigenen Storys. Zeig deine Erfolge. Sprich darüber!

Ja, es kann manchmal unangenehm sein, weil es sich anfühlt wie Angeben. Aber es ist einfach der Beweis, dass du weißt, wovon du redest. Und genau das braucht jemand, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

Plane also deine Erfolgsstorys regelmäßig ein, mindestens einmal im Monat.

4. Mehrwert-E-Mails

Viele Expertinnen sagen: Gib keinen Mehrwert über E-Mails raus, heb dir das für deine bezahlten Angebote auf.

Ich sehe das anders.

Klar, du sollst nicht dein komplettes Wissen kostenlos raushauen, sodass niemand mehr dein Angebot kaufen muss. Das wäre kontraproduktiv.

Aber es muss einen Grund geben, warum jemand in deiner Liste bleibt und warum sie jede Woche wieder öffnet.

Mehrwert bedeutet nicht automatisch, Letter für Letter Wissen kostenlos rauszugeben.

Mehrwert kann auch Unterhaltung sein (Storytelling hatten wir schon). Es kann ein Denkanstoß sein, eine Frage, die zum Nachdenken anregt. Eine kleine Ressource, die weiterhilft.

Drei Fragen, die die Leserin mit ihrem Business weiterbringen.

Manchmal auch einfach nur vier Zeilen, die genau das ansprechen, was sie gerade beschäftigt.

Deine Leser sollen sich freuen, wenn deine E-Mail ankommt, weil sie wissen: Da ist was für mich drin, was mir heute hilft. Das ist der Punkt.

5. Sales Mails (der Teil, den die meisten weglassen)

Und jetzt kommen wir zum Punkt, den die wenigsten umsetzen, obwohl er eigentlich der logischste ist:

Wenn du über Newsletter verkaufen möchtest, musst du auch verkaufen.

Klingt banal. Aber so viele wundern sich, dass kein Umsatz über den Newsletter reinkommt, und schicken dabei über Wochen keine einzige Sales Mail raus.

Deine Leser kaufen nicht, wenn du sie nicht einlädst, etwas zu kaufen (auch wenn sie theoretisch wissen, dass du ein Angebot hast). Du darfst sie immer wieder darauf hinweisen.

Außerdem nimmt eine gute Sales Mail Einwände vorweg. Sie weckt den Wunsch nach dem Ergebnis, das du deiner Zielgruppe liefern kannst. Und sie führt den Leser smart zu deinem Angebot – ob das ein Kurs ist, ein Minikurs, ein 1:1, ein Kennenlern-Call.

Plane Sales Mails fest ein! Nicht spontan, wenn du mal gerade Lust hast, sondern wirklich regelmäßig, strategisch, als fester Bestandteil deiner Newsletter-Strategie.


So behältst du den Überblick über alle 5 Arten

Wenn du jede Woche neu entscheidest, was in den Newsletter kommt, passiert fast zwangsläufig eines: Eine oder mehrere dieser fünf Arten fällt unter den Tisch.

Manchmal schickst du zwei Monate lang fast nur Sales Mails und wunderst dich, warum die Öffnungsraten sinken.

Manchmal teilst du wochenlang nur Persönliches, ohne einmal zu verkaufen – und wunderst dich, warum kein Umsatz reinkommt.

Der Ausweg ist ein Content Plan, auch für deinen Newsletter.

Damit hast du den Überblick: Wann kommt welcher Newsletter raus? Welche Angebote bewerbe ich wann? Wo habe ich zuletzt eine Sales Mail verschickt?

Ich arbeite dafür seit drei Jahren mit Notion. Wenn du dir nicht stundenlang selbst einen solchen Content Planer basteln möchtest, kannst du auch gern meinen persönlichen Redaktionsplan nutzen:

>> Hier kannst du ihn dir holen.

Ich nutze ihn täglich für meinen gesamten Content und kann ehrlich gesagt nicht mehr ohne ihn leben. 😅

Fazit: Dein Newsletter ist nicht nur Entertainment, sondern dein Verkäufer.

Fassen wir kurz zusammen:

Dein Newsletter kann und soll verkaufen. Aber nur, wenn du alle fünf Arten regelmäßig einsetzt: persönliche Einblicke, Storytelling, Erfolgsstorys, Mehrwert und Sales Mails.

Keine davon ist optional, denn jede hat eine wichtige Rolle in der Reise, die deine Leser bei dir machen.

Bauchschreiben ist okay zwischendrin. Ich mache es selbst. Aber wenn du über Newsletter wirklich verkaufen willst, brauchst du langfristig den Überblick. Und den bekommst du nur mit einem Plan.

>> Hier kannst du dir deinen Content Planer holen.

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