Svenja Faist, rosa Tasse mit orangenen Punkten, grüne Boho Jacke, grüne Deko

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Mit Herz, Humor und einer großen Portion Kreativität unterstütze ich Selbstständige, Unternehmerinnen und Coaches dabei, ihre Botschaften klar und überzeugend rüberzubringen – ohne schmierige Verkaufsfloskeln: Ehrliche Worte, die wirklich ankommen.

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Wie du deine Öffnungsraten steigerst

Newsletter Öffnungsrate steigern: 5 Quick Tipps, an die du noch nicht gedacht hast

In meinem letzten Artikel haben wir uns an geschaut, wann Öffnungsraten eigentlich gut sind.

(Wenn du einmal prüfen möchtest, wo deine Öffnungsraten auf der Skala liegen: Hier geht’s zum Artikel.)

Und wie versprochen kommt heute der Artikel dazu, was du jetzt konkret für deinen Newsletter umsetzen kannst, wenn du deine Öffnungsrate steigern möchtest – woran du mit Sicherheit noch nicht gedacht hast. (Es geht nicht um Betreffzeilen.)

Darum geht's in diesem Artikel

Tipp #1: Listenhygiene

Je länger du schreibst, desto mehr Karteileichen sammeln sich in deiner E-Mail-Liste: Deaktivierte E-Mail-Adressen und inaktive Abonnenten, die sich gar nicht mehr mit deinem Thema beschäftigen oder einfach nicht mehr in ihre E-Mails schauen.

Das Problem: Sie ziehen logischerweise deine Öffnungsrate runter und schaden deiner Sender-Reputation bei E-Mail-Providern wie Gmail oder Outlook. Das hat zur Folge, dass du öfter im Spam landest – und das zieht deine Öffnungsrate noch weiter runter.

Deshalb solltest du etwa 2-3 Mal im Jahr deine Liste bereinigen und alle, die seit 6 Monaten keine E-Mail mehr von dir geöffnet haben, aus deiner Liste entfernen.

Die Listenhygiene übrigens auch ein absolutes Muss für das Einhalten der Datenschutzregeln (>> hier mehr lesen) – also ein absolutes WIN WIN.

So gehst du vor:

  1. Identifiziere inaktive Kontakte:
    Jedes E-Mail-Marketing-Tool hat die Funktion, Kontakte nach bestimmten Kriterien zu filtern. Filtere also alle heraus, die a) keine E-Mails mehr geöffnet haben b) die letzten 6 Monate.

  2. Füge diese Gruppe zu einem Segment oder einer Liste zu – oder vergebe einen entsprechenden Tag (je nach Tool).

  3. Schicke an diese Gruppe eine Re-Engagement Mail, um ihnen nochmal die Chance zu geben, dabei zu bleiben. In dieser E-Mail erklärst du, dass du gesehen hast, dass sie seit 6 Monaten keine E-Mails mehr von dir geöffnet haben und du sie deshalb von deiner E-Mail-Liste streichst, wenn sie keine Reaktion zeigen.

    Ich füge meist noch einen Button ein und sage explizit, dass die diesen Button klicken müssen, wenn sie meine Mails weiterhin bekommen wollen.

Beispiele für Betreffzeilen für die Re-Engagement-Mail, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen:

  • Sollen wir Schluss machen?
  • [Vorname], trennen wir uns?
  • Unsere Scheidung
  1. Lass den Empfängern 7 Tage Zeit – nicht jeder öffnet die Mails direkt am gleichen Tag.

  2. Wer nach 7 Tagen nicht auf den Button geklickt hat (auch das kannst du filtern), wird gelöscht.

Und ja, das tut erstmal weh – denn wir wollen ja, das unsere Liste immer weiter wäschst.

Es ist aber gut für alle anderen Leser auf der Liste, da deine E-Mails wieder im richtigen Postfach landen und das steigert auch wieder deine Öffnungsraten.

AUCH DAS ÖFFNET DIR DIE TÜREN INS POSTFACH DEINER LESER:

Wie du den Spamfilter umgehst

Tipp #2: Absender-Name aktualisieren

Ein veränderter Absender-Name, der in der Inbox angezeigt wird, kann tatsächlich dazu führen, dass Öffnungsraten steigen.

Was du einmal für dich prüfen kannst:

  1. Hast du deinen eigenen Namen oder deinen Brandnamen als Absender hinterlegt?
    Das kann einen großen Unterschied machen, denn Menschen öffnen am liebsten persönliche E-Mails von Menschen, nicht von Brands.

    Verwende also mal deinen Namen oder bau ihn zumindest ein, also etwas wie:

    [Name] von [Brand/Firma].

  2. Alternativ kannst du auch dein Thema integrieren, das deine Zielgruppe interessiert und ihr deshalb im Postfach ins Auge fällt.

    Beispiele:
    Lisa | Zyklus-Coach
    Lisa – Zyklusexpertin

Tipp #3: Erwartung auf der Landing Page klar setzen

Statt weiterhin immer nur an deinem E-Mail-Content herumzuschrauben, lohnt es sich davor mal einen Blick auf die Landing Page zur Newsletter-Anmeldung zu werfen (bzw. auch andere Stellen, an denen sich Menschen in deinen Newsletter anmelden können).

Ist hier klar kommuniziert, was die Menschen in deinem Newsletter erwartet?

Es kann auch sein, dass dein Content nicht mehr mit dem matcht, was du auf der Landing Page stehen hast, weil du dich weiterentwickelt oder etwas anders positioniert hast.

Und dann kann es sein, dass die Menschen einfach andere Erwartungen an deinen Newsletter hatten, z.B. andere Inhalte erwartet haben. Das führt natürlich dazu, dass sie die E-Mails nicht mehr konsumieren.

Also sei ganz klar:

Was bietet dein Newsletter und warum sollten sie ihn abonnieren?

Tipp #4: Steigere die Frequenz.

Einen Glaubenssatz, denn ich immer, immer wieder von meinen Kundinnen höre:

“Ich will nicht zu oft E-Mails verschicken, denn ich will niemand auf die Nerven gehen.”

Also geht 1 Mal im Monat ein Newsletter raus.

Die meisten denken, dass sie ihre Öffnungsraten dadurch steigern. Doch das ist ein riesengroßer Denkfehler, denn tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall:

Es gibt sogar Studien dazu, die ganz klar zeigen, dass die Öffnungsrate langfristig steigt, wenn man öfter E-Mails verschickt.

Und eigentlich ist das auch ganz logisch:

Wenn ich nur 1 Mal im Monat eine E-Mail von dir bekomme, dann bist du in meinem Kopf nicht präsent. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass ich dann auf deine E-Mails klicke, ist viel geringer als von jemandem, der jede Woche Freitag digitale Post da lässt. An diese Person gewöhne ich mich, ich habe sie auf dem Schirm, verknüpfe Inhalte mit ihr – also klicke ich öfter rein.

Wenn das auf dich zutrifft, dann überlege dir doch mal, ob du deine Sendefrequenz erhöhen kannst (und keine Angst, du nervst nicht! 😉)

Wenn du dabei Hilfe brauchst oder es dir Zeit fehlt, kannst ich dir dabei unter die Arme greifen.

Tipp #5: Optimiere deine E-Mails für Handys.

60-70% der E-Mails werden am Handy gelesen. Schau dir also auf jeden Fall an, wie deine E-Mails am Handy ankommen, bevor du sie verschickst.

Denn wenn ich deine E-Mails nicht lesen kann, dann wird es anstrengend – und niemand macht gerne etwas Anstrengendes, und schon gar nicht anstrengende E-Mails lesen.

Die häufigsten Stolpersteine:

  • Schrift zu klein.
    → Ich wäre immer 14-16pt, damit alles gut lesbar ist – gerade am Handy.

  • Bild-Dateien zu groß.
    → Das führt zu langen Ladezeiten und Frustration.

  • CTA-Buttons zu klein oder falsch dargestellt.
    → Wenn Buttons oder Links nicht geklickt werden können, nervt das.

 

Wenn das immer wieder vorkommt, merken sich die Leser das:

“E-Mail von [dein Name] = anstrengend zu lesen. Will ich nicht.”

Und auch das kann langfristig zu geringeren Öffnungsraten bei deinem Newsletter führen

Das Wichtigste für konstant hohe Öffnungsraten?

Jetzt hast du in diesem Artikel 5 Schritte mit an die Hand bekommen, die wichtig sind, um deine Öffnungsraten zu steigern – von denen ich aber auch weiß, dass viele, viele Newsletter-Schreiberinnen kein Auge darauf haben.

Doch das absolut wichtigste für hohe Öffnungsraten bei deinem Newsletter ist eine Sache:

Schreibe gute Newsletter.

Punkt.

Steche im Postfach deiner Leser hervor – mit Persönlichkeit, gutem Storytelling und Inhalten, bei denen es sich lohnt, die E-Mail zu öffnen.

Das ist garantiert der beste Weg, um deine Öffnungsraten zu steigern.

Wie du das für dich umsetzt, zeige ich dir hier (KLICK).

Hab’s gut,

Senna

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